THE HISTROY CHANNEL

Pressemeldung

"Imperium Romanum" ab dem 11. August zum ersten Mal im deutschen Fernsehen auf THE HISTORY CHANNEL®

Die neue Dokumentationsserie über den Aufstieg und Untergang des antiken Weltreiches in 13 Episoden

München, 7. August, 2008 - 1.500 Jahre nach seinem politischen Zerfall fesselt das antike Rom noch immer die Aufmerksamkeit der Menschen. Die einst kleine italienische Stadt entwickelt sich binnen kürzester Zeit zu einem der mächtigsten Weltreiche des Altertums. Diese spannende Geschichte über Kämpfe, Intrigen und Politik erzählt THE HISTORY CHANNEL in der 2008 aufwendig produzierten Serie "Imperium Romanum".

Verschiedene schriftliche Aufzeichnungen, die sich aus jener Zeit erhalten haben, berichten mehr als 2.000 Jahre später über antike Kriegskunst, gewaltige Heereszüge und Schlachten von epischem Ausmaß. Diese Quellen erlauben einen einmaligen Einblick in die weltbewegenden Ereignisse der Geschichte Roms, die THE HISTORY CHANNEL in 13 einstündigen Folgen realitätsnah und imposant rekonstruiert.

Mit der Gründung der Stadt im 8. Jahrhundert v. Chr., wird der Grundstein für ein unvergleichbares Imperium gelegt. Nach einer Epoche der Monarchie wird im Jahre 509 v.Chr. der letzte König gestürzt und die römische Republik ausgerufen. Ab diesem Zeitpunkt verfolgt die neue Hauptstadt eine konsequente Expansionspolitik, die die Einnahmen unzähliger angrenzender Territorien und die brutale Eroberung feindlicher Völker nach sich zieht. Roms disziplinierte und taktisch geschickte Armee entwickelt sich gleichzeitig zur führenden militärischen Einheit Westeuropas, mit deren Hilfe nicht nur fremde Städte, sondern ganze Staaten mühelos unter Kontrolle gebracht werden. Einige Jahrhunderte später folgen jedoch eine Reihe von wirtschaftlichen Krisen und militärischen Niederlagen, die zusammen mit den anhaltenden Bürgerkriegen und der religiösen Spaltung der Gesellschaft den Untergang dieses berühmten Imperiums einläuten. Zurück bleibt ein überragendes Vermächtnis an kulturellen Schätzen, die auch heute noch in nahezu allen Bereichen unseres täglichen Lebens zu finden sind.

Der Zuschauer begibt sich in dieser Serie auf eine Reise zurück in die Zeit der großen Persönlichkeiten Spartacus, Julius Caesar und Marc Aurel. Durch modernste Computeranimationen, den chronologischen Aufbau dieser Dokumentationsreihe und die auf Fakten basierende realistische Inszenierung erhält man einen detaillierten Überblick über die Zusammenhänge und Geschehnisse, die Rom entstehen ließen und letztlich zu dessen Untergang führten.

Die Sendedaten im Einzelnen:

Montag, 11. August, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Kimbern und Teutonen"

Montag, 18. August, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Spartacus"

Montag, 25. August, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Julius Caesar"

Montag, 1. September, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Die Varusschlacht"

Montag, 8. September, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Die Invasion Britanniens"

Montag, 15. September, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Die Dakerkriege"

Montag, 22. September, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Marc Aurel und Commodus"

Montag, 29. September, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Der Zorn der Götter"

Montag, 6. Oktober, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Der Soldatenkrieg"

Montag, 13. Oktober, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Konstantin der Große"

Montag, 20. Oktober, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Theodosius I."

Montag, 27. Oktober, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Ricimer"

Montag, 3. November, um 22 Uhr: "Imperium Romanum: Der letzte Herrscher"

"Imperium Romanum: Kimbern und Teutonen"
am Montag, 11. August 2008, um 22 Uhr

Wir schreiben das Jahr 113 v.Chr. Es ist die Zeit der römischen Republik. Obwohl sich das kleine Reich am Rande des Mittelmeers nicht nur dem Namen nach auf einer demokratischen Verfassung begründet, bleiben die bedeutendsten Positionen der Politik und des Militärs weiterhin ausschließlich der reichen sowie adligen Gesellschaftsschicht vorbehalten. Dieses Prinzip hat sich seit mehr als dreihundert Jahren bewährt. Doch plötzlich wird der kleine Staat in seinen Grundfesten erschüttert, als eine Horde von barbarischen Kriegern unaufhaltsam die nördliche Reichsgrenze durchbricht. Sie nennen sich Kimbern und bescheren der römischen Armee eine Niederlage nach der anderen. In kurzer Zeit verliert Rom mehrere hunderttausend Legionssoldaten. In schierer Panik wendet sich der römische Senat an den Feldherrn Marius, einen einfachen Mann aus dem gemeinen Volk, der jedoch für sein militärisches Geschick berühmt ist. Um die Kimbern zu besiegen, fasst Marius einen eisernen Plan, der einen Wendepunkt für die römische Republik markiert: Nicht nur das Militär will er in seinen Grundzügen reformieren, auch eine Neuausrichtung der politischen Struktur Roms scheint ihm für einen Sieg unerlässlich. Angesichts der drohenden Gefahr durch die wilden Kimbern muss sich Rom nun entscheiden - für eine Diktatur oder die eigene Vernichtung.

"Imperium Romanum Spartacus"
am Montag, 18. August 2008, um 22 Uhr

Als die römischen Feldherren Pompeius und Crassus ihre mächtigen Legionen aus Soldaten und Söldnern in die benachbarten Länder Italiens führten, konnte keiner von ihnen den bevorstehenden Aufstand erahnen, der durch einen mutigen Mann aus den eigenen Reihen angezettelt werden sollte. Einer der Söldner, ein thrakischer Krieger namens Spartakus, verweigert den Feldherrn Gehorsam und flieht. Wenig später können ihn die Römer allerdings gefangen nehmen und es droht ihm das grausame Schicksal eines Gladiators. Doch im Jahre 73 v.Chr. widersetzt sich der unbezwingbare Barbar erneut seiner Unterdrückung und entfesselt einen Sklavenaufstand von über 70.000 Gladiatoren gegen die römische Republik. Mit heimtückischer List gelingt es dem brutalen Feldherrn Crassus, den Aufstand schließlich niederzuschlagen. Sein Rivale, der beliebte Anführer Pompeius, verfolgt aber ein intrigantes Spiel und bringt Crassus um seine verdiente Ehre. Unausweichlich kommt es zu einer tiefen Spaltung des Reichs, die den Untergang der römischen Republik einläutet.

"Imperium Romanum: Julius Caesar"
am Montag, 25. August 2008, um 22 Uhr

In den Jahren um 60 v.Chr. steht die römische Republik, gelähmt durch übermächtige Feldherrn und politische Korruption, kurz vor ihrem Zerfall. Im Imperium wütet ein grässlicher Bürgerkrieg, der Gewalt und Mord zum Gesetz der Straße erhebt. Zu dieser Zeit begibt sich ein ehrgeiziger Mann namens Julius Caesar mit seinen Truppen auf einen brutalen Feldzug, der ihm innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht nur das Gebiet Gallien, sondern auch den ersehnten Ruhm im Staat verschaffen soll. Alle Versuche seiner aristokratischen Kontrahenten, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten, schlagen nicht zuletzt wegen Caesars listigem Verhandlungsgeschick fehl. Nach mehreren außerordentlichen Siegen gegen die blutrünstigen Barbaren und mit Hilfe einer durchdachten Politik der Propaganda gelingt es ihm schließlich die Volksmassen in seinen Bann zu ziehen. Als er 49 v.Chr. den Fluss Rubikon überquert, gibt er seinen bedeutendsten Machtanspruch bekannt: Er fordert seinen rechtmäßigen Platz als Herrscher Roms ein. In den folgenden Jahren entbrennt ein weiterer Bürgerkrieg, in dem sich Caesar gegen seinen Erzfeind Pompeius behaupten muss. Die politische Spaltung Roms bedeutet gleichzeitig den endgültigen Untergang der Republik.

"Imperium Romanum: Die Varusschlacht"
am Montag, 1. September 2008, um 22 Uhr

Mit der zunehmenden Ausdehnung des römischen Imperiums nach Norden in ein Gebiet, das dem heutigen Deutschland entspricht, sehen sich die kaiserlichen Legionen immer häufiger den Angriffen durch wilde germanische Stammeskrieger ausgesetzt. Im Jahre 9 n.Chr. kommt es dabei zu einer außerordentlichen Schlacht. Der Cheruskerfürst Arminius, der seine Kindheit als Geisel in Rom verbrachte und dort die angesehene Soldatenausbildung genoss, wendet sein militärisches Geschick gegen den römischen Feldherrn Varus. Im Teutoburger Wald fügt er dessen Truppen eine vernichtende Niederlage zu. Aus dieser historischen Schlacht geht der Rheinlauf als neue Grenze zwischen dem Reichsgebiet und den jenseitigen Territorien der erstarkenden Barbaren hervor. Noch sechs Jahre später, als der römische Feldherr Germanicus in einem wohlüberlegten Feldzug über den Rhein setzt, findet er auf den feindlichen Fluren nichts als Knochenhaufen und abgetrennte Schädel, die verstreut an Baumstämme genagelt wurden - eine Erinnerung des Cheruskerfürsten an seinen blutigen Sieg. In der Schlacht auf dem Idistavisischen Feld gelingt es Germanicus jedoch schließlich, Arminius niederzuschlagen. Thusnelda, die schwangere Frau des Germanenanführers, wird gefangen genommen und von Germanicus Truppen als Symbol ihrer Überlegenheit durch die römischen Straßen geführt.

"Imperium Romanum: Die Invasion Britanniens"
am Montag, 8. September 2008, um 22 Uhr

Im Jahre 47 v.Chr. ist es Kaiser Claudius, der an der Spitze des römischen Imperiums die Geschicke des Reiches lenkt. Doch viele seiner Zeitgenossen halten ihn auch nach sechs Jahren Amtszeit noch immer für einen handlungsunfähigen Politiker. Claudius weiß, dass er sich vor dem Volk mit einer beeindruckenden militärischen Leistung beweisen muss, um seinen Vorsitz weiterhin zu halten. So entschließt er sich zur Eroberung des legendären Britanniens, das den Römern schon seit jeher Furcht und Bewunderung gleichermaßen abzuringen vermag. Schließlich wissen die Briten als stolze Krieger das tückische Gelände ihrer Heimat geschickt zu nutzen und konnten den römischen Legionen in den dunklen Wäldern bereits früher herbe Verluste zufügen. Auch dieses Mal leisten die britischen Stämme unter ihrem Anführer Caratacus tapferen Widerstand. Mit Hilfe der Magie einheimischer Druiden treten sie der größten Kriegsmaschine der Geschichte furchtlos entgegen.

"Imperium Romanum: Die Dakerkriege"
am Montag, 15. September 2008, um 22 Uhr

Trotz der allgemeinen Blütezeit des römischen Imperiums beginnen sich die zahlreichen extensiven Feldzüge allmählich auf die finanzielle Situation im Staat auszuwirken. Als feindliche Stämme der Daker unerwartet die Reichsgrenze durchbrechen und eine Spur der Verwüstung hinter sich lassen, muss der wenig beliebte Kaiser Domitian handeln. Da es ihm selbst an militärischer Erfahrung mangelt, beschränken sich seine Maßnahmen auf eine Steuererhöhung. Doch Trajan, einer seiner jungen Feldherren, erweist sich in den anhaltenden Kämpfen gegen germanische Stämme am Rhein als geschickter Anführer. So dauert es nach der Ermordung Domitians auch nicht lange, bis Trajan zum Kaiser erhoben wird. Fest entschlossen, die alte Ordnung im Reich wieder herzustellen, bläst er zum Angriff gegen den Dakerhäuptling Decebalus. Auch wenn der Anführer entkommen kann, so gelingt es Trajan dennoch, den berühmten Goldschatz der Daker aus einem nahen Fluss zu bergen und Rom von seinen Schulden zu befreien. Als kaiserliche Truppen Decebalus schließlich aufspüren, hat er sich bereits das Leben genommen, um der Schande der Niederlage zu entgehen. Dem Erfolg des Imperators hingegen wird in Rom mit der Trajanssäule ein ewiges Denkmal gesetzt. Unter seiner Herrschaft erlebt das Reich seine größte Machtausdehnung.

"Imperium Romanum: Marc Aurel und Commodus"
am Montag, 22. September 2008, um 22 Uhr

Es ist das Jahr 162 n. Chr., als Marc Aurel die Herrschaft über das sich auf dem Höhepunkt befindlichen römische Reich übernimmt. Friede und Wohlstand hatten einhundert Jahre lang regiert und die Grenzen des Reiches erstrecken sich vom irischen Meer bis zu den Wüstengebieten in Syrien. Doch je größer Rom wird, umso mehr wird es auch Ziel für Angreifer. Es kommt zu einem Krieg an zwei Fronten: Im Osten und im Norden, während zur gleichen Zeit auch noch die Pest dem Reich viele Opfer abverlangt. Marc Aurel würde sich lieber der Philosophie widmen, doch er hat die Pflicht das Imperium zu retten. Seine Feldzüge gegen die Germanen werden jedoch zu einem endlosen und äußerst blutigen Kampf. Mit dem Kaiser sterben letztlich auch seine Träume Germanien dem Reich einzuverleiben. Denn sein Sohn, der das luxuriöse Leben in Rom dem gefährlichen Dasein eines Soldaten vorzieht, schafft es nicht den Auftrag seines Vaters zu erfüllen.

"Imperium Romanum: Der Zorn der Götter"
am Montag, 29. September 2008, um 22 Uhr

Zu Beginn des 3. Jahrhunderts n. Chr. steckt Rom in einer schweren Krise. Verwüstet von Bürgerkrieg und feindlichen Invasionen, entwickelt sich nun das Christentum als neue Herausforderung. Als die Goten die Grenzen des Reiches attackieren und Verräter sich gegen Kaiser Philippus aufbäumen, kritisiert dessen treuer General Decius die Nachsichtigkeit Philippus' mit den Christen. Kurz darauf wird Decius selbst zum Verräter und fordert Philippus direkt zum Kampf und reist die Krone an sich. Als neuer Kaiser versucht Decius nun wieder die alten heidnischen Bräuche einzuführen und die ersten Opfer seiner Herrschaft sind dabei die Christen. Doch die Götter scheinen erzürnt, denn nicht nur die Pest schlägt erneut zu, sondern die Goten starten auch noch eine große Invasion. Decius und auch sein Sohn Herennius müssen sich dem gotischen König Cniva in einer tödlichen Schlacht stellen, und zum ersten Mal tötet ein Barbar im Kampf einen Caesaren. Unglücklicherweise wird dies auch nicht das letzte Mal in Römischen Reich sein.

"Imperium Romanum: Der Soldatenkrieg"
am Montag, 6. Oktober 2008, um 22 Uhr

Gegen Ende des dritten Jahrhunderts hat der Bürgerkrieg das Reich zerrissen und die Grenzen verwundbar für Angriffe gemacht. Die Bürger, die an den östlichen und westlichen Rändern des Reiches, weit weg von Rom leben, müssen sich selbst verteidigen. Daher stellen sie eigene Armeen auf und benennen auch eigene Kaiser und das Imperium droht sich zu spalten. Zu dieser Zeit wird ein außergewöhnlicher Mann, ein einfacher Soldat, der neue Kaiser Roms. Sein Name ist Aurelius, und bekräftigt durch sein Vertrauen in den Sonnengott, schlägt er die Barbaren zurück, die inzwischen sogar die Stadt Rom selbst bedrohen. Nachdem er die Hauptstadt gesichert hat, verfolgt Aurelius die Herrscher in den abgesplitterten Gebieten des Imperiums: Im Osten eine Kriegs-Königin und im Westen einen stolzen General. Durch den Sieg über beide vereint er das römische Reich in nur fünf kurzen Jahren. Für eine Zeit lang herrscht Frieden. Doch im Jahr 275 n. Chr. wird Aurelius ermordet und das ganze Reich trauert um seinen großen Kaiser.

"Imperium Romanum: Konstantin der Große"
am Montag, 13. Oktober 2008, um 22 Uhr

Kaiser Diocletian, der sich mit drei weiteren Caesaren die Regentschaft teilt, schafft es im dritten Jahrhundert die Bürgerkriege zu beenden. Zu jener Zeit wird Konstantin, ein junger Mann im Osten in der kaiserlichen Armee zu einem künftigen Führer ausgebildet. Mit dem Rücktritt Diocletians, kehrt Konstantin zu seinem Vater, einem Herrscher im Westen des Imperiums, zurück. Durch dessen baldigen Tod wird Konstantin sein Nachfolger mit der Herrschaft über Spanien, Gallien und Britannien. Vom Machthunger getrieben, kämpfen die anderen Caesaren des Reiches gegeneinander. Dem will Konstantin ein für alle Mal ein Ende setzen. Er besiegt einen Kaiser nach dem anderen und erlangt so die Macht über das gesamte römische Reich. Schließlich gründet er eine neue Hauptstadt im Osten und folgt einer Vision, die die westliche Welt für immer verändern wird. Im Zeichen des Kreuzes kämpft er im Namen des christlichen Gottes, legitimiert diese junge Religion und macht sie letztlich zu einer das Reich vereinenden Kraft.

"Imperium Romanum: Theodosius I."
am Montag, 20. Oktober 2008, um 22 Uhr

Römer und Barbaren leben zum Ende des vierten Jahrhunderts ängstlich und mit der ständigen Gefahr einer Eskalation im römischen Reich zusammen. Kaiser Theodosius engagiert die Goten als Söldner und verlässt sich dabei auf seinen getreuen General Stilicho, halb Vandale, halb Römer, um sich so die Loyalität der Goten zu sichern. Doch Theodosius missbraucht die Goten nur als Kanonenfutter im Bürgerkrieg, weshalb diese unter der Führung von Alarich, den sie als König ansehen, rebellieren. Als Theodosius stirbt, vererbt er das Reich seinen zwei Söhnen, wobei er Stilicho als Regenten für den Westteil beruft. Während dieser Zeit versucht Alarich eine Heimat für sein Volk im römischen Reich zu finden. Stilicho hingegen will das Reich weiterhin vor Eindringlingen schützen. Die Pfade der beiden Männer kreuzen sich oft, manchmal kämpfen sie Seite an Seite, manchmal gegeneinander, aber  am Ende fallen beide römischen Vorurteilen zum Opfer. Die Goten realisieren schließlich, dass die Römer nichts mit Barbaren zu tun haben wollen und holen deshalb zu einem entscheidenden Schlag gegen die Stadt Rom aus.

"Imperium Romanum: Ricimer"
am Montag, 27. Oktober 2008, um 22 Uhr

Im Jahre 450 n. Chr. ist Rom nur noch ein wager Schatten seines früheren selbst. Längst ist die Zeit der Super-Zivilisation und der großen Expansionen vorbei. Die römischen Herrscher sind von der Gunst der Barbaren abhängig und um den Frieden zu bewahren, bieten sie ihnen immer wieder Land und Macht an. Während dieser Zeit des langsamen Niedergangs, wachsen drei Militärkameraden heran: Ricimer, Ägidius und Maiorianus streiten sich um die Macht im Reich. Maiorianus wird zunächst Kaiser, Ägidius sein erster General, aber Ricimer, ein Soldat barbarischer Abstammung, ist der eigentliche Fadenzieher: Denn jeder, der seine Autorität in Frage stellt, egal ob Fremder oder Freund, findet eine schnelles blutiges Ende durch die Spitze seines Schwerts.

"Imperium Romanum: Der letzte Herrscher"
am Montag, 3. November 2008, um 22 Uhr

In der Mitte des 5. Jahrhunderts, als das römische Reich gerade erneut eine Schlacht gegen seine gefürchteten barbarischen Gegner verliert, dient ein Römer namens Orestes im Heer von Attila dem Hunnen. Er lernt die Taktiken und die Strategie des Gegners und macht sich schließlich auf in das heutige Italien mit dem Ziel, Rom wieder auferstehen zu lassen. Doch zunächst stehen ihm barbarische Gegner in der königlichen Armee im Weg, sowie aus dem Osten gesandte Betrüger. Er ernennt seinen jungen Sohn zum Kaiser und versucht Rom von den barbarischen Einflüssen zu befreien. Doch zuletzt muss er die traurige Wahrheit begreifen: Ohne Barbaren gibt es kein Rom mehr. Denn nach hunderten von Jahren, in denen Römer die Barbaren als eigene Söldner genutzt hatten, hatten diese die Römer schließlich unterwandert und zahlenmäßig übertroffen. Das Reich kann sich nicht mehr leisten, sie wegzuschicken. Und auch wenn Orestes tapfer kämpft, so findet er sein Ende in den Händen des barbarischen Anführers und Söldners Odoaker. Dieses Ereignis bezeichnet das offizielle Ende des römischen Reiches im Jahre 476 n. Chr. Der letzte "Kaiser", noch ein Kind, wird ins Exil geschickt und Odoaker verkündet, dass kein weiterer Kaiser mehr nötig sei, da das Römische Reich nicht länger existiert.

Der deutschsprachige HISTORY CHANNEL zeigt aufwendige Dokumentationen zu historischen Ereignissen aller Epochen. Zum Programm des digitalen Pay-TV-Kanals gehören preisgekrönte Dokumentationen und Doku-Serien. HISTORY ist weltweit in 120 Ländern und über 200 Millionen Haushalten empfangbar, wird in 25 Sprachen ausgestrahlt und blickt auf 11 Jahre Sende-Erfahrung zurück. In Deutschland wird der Sender als Joint Venture von NBC UNIVERSAL Global Networks Deutschland und AETN international betrieben. Der HISTORY CHANNEL wird über die Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, Unitymedia, Kabel BW und PrimaCom in allen Bundesländern verbreitet. Er ist außerdem bundesweit via Satellit im arenaFamily-Paket erhältlich und wird über verschiedene Plattformen als IP-TV ausgestrahlt. Weiter ist der Sender in der Schweiz (Cablecom und Swisscable) und in Österreich (aonDigitalTV, Telesystem Tirol) empfangbar. Eine Auswahl von Programmen des HISTORY CHANNEL ist als Video on Demand-Angebot bei T-Online, Arcor und Alice homeTV erhältlich.

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